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unsere geschichte

 

Es war im Jahr 1900, als Josef Gartner sich in Orth an der Donau mit einer Bäckerei niederließ. Aus Tachau im heutigen Tschechien kommend, blickt die Familie jedoch noch auf eine viel länger währende Tradition zurück - nachgewiesen bis in das Jahr 1708 war der Beruf des Bäckers vorherrschend.

 

Im Jahr 1917 erwarb Josef Gartner das Haus am Kirchenplatz 23 in Groß-Enzersdorf, das bereits damals über mehr als ein Jahrhundert Bäckereien beherbergte und noch heute Stammsitz des Betriebes ist.

Sein Sohn Franz Gartner übernahm  den Betrieb 1929 und verlegte sich auf das Liefergeschäft, um seinem Vater, der ebenfalls in Groß-Enzersdorf einen Ladenverkauf betrieb, nicht Konkurrenz zu machen. Die Produktion bestand anfangs ausschließlich aus 2 Kilo Laiben - das Marchfelder Landbrot - die nach Wien ausgeliefert wurden. Wohl der Not der damals nicht gerade rosigen Zeiten gehorchend, feines Kleingebäck konnten sich in den Jahren der Wirtschaftskrise nur sehr wenige leisten.

Im Jahr 2010 übernahm ihr Sohn Othmar Müller die Bäckerei und schärfte sukzessive die Ausrichtung bzw. Positionierung des Unternehmens. Der Betrieb beliefert heute vorwiegend die Gastronomie - große, namhafte Hotels, Restaurants und Caterer stehen auf der Kundenliste. Neben den zwei Café-Konditoreien, sind die acht "Knusperflitzer", Foodtrucks als mobile Kantine zur Mitarbeiter-Verpflegung, sehr beliebt. Der Schritt ins Internetzeitalter gelang mit der Firma Biskitty, wo der Kunde online seine eigenen Tortenkreationen konfigurieren kann. 

Eine seiner Töchter, Hermine Gartner, folgte der Familientradition und legte zusätzlich die Meisterprüfung  als Konditorin ab. Sie war auch die treibende Kraft hinter der Eröffnung der Cafe-Konditorei in der Rathausstraße, die übrigens bis heute besteht. Hermine heiratete Othmar Müller, der seinen Beruf in der Lebensmittelindustrie mit dem Bäckerberuf eintauschte. Aus dieser Verbindung resultiert auch der heutige Firmenname MüllerGartner.

Das Ehepaar baute den Betrieb sukzessive aus und erweiterte die Produktpalette und die Vetriebswege. Mit den Jahren kam noch eine Frühstückspension dazu, heute von Gästen gerne als Ausgangspunkt für Ausflüge in den Nationalpark Donauauen genützt.